JUCHU – KEIN ÄRGER MEHR BEIM SPIELEN

Genau gemeint ist damit mein Lieblingsspiel „Wortsalat“ bei Gamepoint.
Denn seit heute bin ich ehrenamtlich damit beauftragt, Wörter die im Spiel abgelehnt werden, jedoch völlig korrekt sind, zu melden.
Um dass diese dann im System ausgebessert werden können.

Was habe ich mich schon geärgert gehabt, wenn es nur noch um ein paar Punkte ging, die zum Sieg führten, und es wurde z.B. die Vergangenheitsform von irgend einem Wort nicht angenommen.

Ich habe keine Ahnung wie genau dieses System funktioniert, denn ich erfuhr einmal, dass es alle Wörter des aktuellen Wörterbuches enthält.
Also irgendwas ist da durcheinander gekommen, denn alleine heute fand ich drei völlig korrekte Wörter, die offensichtlich im Spiel nicht aufschienen.
Denn es erschien jedesmal die Meldung „dieses Wort existiert nicht“.

Jetzt kommt natürlich anstatt Ärger, Freude auf…quasi: „Juchu wieder eins gefunden“.

Kindisch…ich weiss!!!
Doch man gönnt sich ja sonst nichts –

TAGEBUCH – MITTWOCH 24. Mai 2017

Heute musste ich wieder quer durch ganz Wien, um anstehende Bankgeschäfte abzuwickeln, weil meine bisherige Bank, als Teil einer Versicherung mit Ende des Jahres schliesst. Laut Auskunft machen es die Vorlagen der EZB nicht mehr möglich gewinnorientiert zu arbeiten.

Dabei führte es mich in die Gegend, in der meine Eltern lebten, und wo auch ich viele Jahre lang Zuhause war.
Was sich da plötzlich in mir abspielte, damit hatte ich nicht gerechnet.
Ich war auf einmal nicht mehr in 2017 sondern vielmehr in 1977 oder 1980 oder 1985. Es waren die Zeiten, als ich schon verheiratet war, jedoch zweimal die Woche diesen Weg „nach Hause“ fuhr, um sie zu besuchen. Um ihnen zu helfen wo ich konnte und anschliessend mit ihnen gemütlich zusammen sass bei Kaffee und Kuchen.
Ich spürte mit einer solchen Intensität wie selten zuvor, dass mein Elternhaus mein einziges wirkliches „Zuhause“ war, und der Verlust dieser beiden Menschen traf mich erneut wie ein Hammerschlag.

Doch etwas Gutes hatte diese Fahrt auch; denn ich fuhr wieder einmal am St. Clemens Haus vorbei, ein Pflegeheim der Caritas, wo für einige Jahre eine liebe alte Dame untergebracht war, die ich aus der Gemeinde kannte, und die ich regelmässig besucht hatte.

Als sie verstarb vor etwa zwei Jahren war ich tief traurig, konnte mich aber nicht entschliessen nachzufragen, ob es vielleicht eine andere alte, einsame Dame dort gibt, die sich über regelmässige Besuche freuen würde.

Der Anblick des Hauses gepaart mit den Erinnerungen, wie sehr sich dieser alte Mensch immer gefreut hatte, wenn ich kam, schenkte mir den Mut, nochmals eine solche Entscheidung zu treffen.

Hier geht es schliesslich um eine Entscheidung, die halten muss. Hier kann ich nicht nach einige Zeit sagen „also nö, jetzt freuts mich ned mehr!“
Hier heisst es Verantwortung übernehmen, denn ein alter Mensch baut darauf, dass man die Besuche einhält. Der braucht seine Gewissheit und vertraut auf meine Treue.

Und heute habe ich wieder JA gesagt dazu, diese Verantwortung zu übernehmen.

Habe eben eine Mail abgeschickt mit meiner Bewerbung, und bin schon sehr neugierig, ob ich auch Antwort bekomme.
Denn der Vorteil von St. Clemens wäre, dass man Hunde mitbringen darf erstens, und zweitens, dass ich dieses Heim auch zu Fuss erreichen kann d.h. es wäre gleich ein schönes Spaziergang mit meinen Fellnasen mit drinnen.

Es liegt in Gottes Hand mir den richtigen Menschen zu vermitteln, dem ich vielleicht ein bisschen Wärme ins Herz schenken kann, durch regelmässige Besuche, gute Gespräche und hin und wieder ein kleines Mitbringsel.

WIEDER EIN OLDIE AUS MEINER JUGEND

Der immer noch tief ins Herz geht.

My heart has a mind of its own
MEIN HERZ HAT SEINEN EIGENEN KOPF

My Heart Has a Mind of It’s Own Songtext
I told this heart of mine our love would never be,
But then I hear your voice and something stirs inside of me,
Somehow I can’t dismiss the mem’ry of your kiss,
Guess my heart has a mind of its own.

No matter what I do,
No matter what I say, mo matter how I try,
I just can’t turn the other way,
When I’m with someone new, I always think of you;
Guess my heart has a mind of its own.

You’re not in love with me, so why can’t I forget,
I’m just your used to be?
It’s wrong and yet,
I know forgetting you would be a hopeless thing,
For I’m a puppet, and I just can’t seem to break the string,
I say I’ll let you go, but then my heart says no,
Guess my heart has a mind of its own.

WAHRES MITGEFÜHL AUF JIDDISCH

„JACHTEN“ ist jiddisch, und heisst „KRÄNKEN“
—-
Ein Bauer kommt zum Rabbi und jammert:
„Rabbi, was soll i tun. Meine Kinder brauchen was zum Essen und i hab nur no an Hahn und a Henn.
Schlacht i den Hahn, dann jacht se de Henn, was soll i machn?“
Rabbi: „Dann schlacht de Henn“
Bauer: „Aber dann jacht se der Hahn“
Rabbi: „Na dann schlacht halt do den Hahn“
Bauer: „Aber Rabbi, dann jacht se doch die Henn“
Rabbi: „Na denn jacht se se halt“

INTERESSANTE ERFAHRUNG MIT AMAZON

Vor etwa 2 Jahren stand eines Tages bei einer Bestellung, dass ich eine Zeit lang den Primeversand testen könnte – völlig kostenlos.
Um am Ende dieser Testzeit eine Entscheidung zu treffen, ob ich den um € 49.- im Jahr haben möchte.
Ich klickte auf „okay“ – denn ich dachte mir, sie werden mir Bescheid geben, wann dieses Angebot zu Ende ist.

Nachdem ich aber nicht exakt jede Abbuchung kontrolliere, fiel mir nicht auf, dass Amazon, ohne jegliches Einverständnis von mir sich einfach die € 49.- abgezogen hatten.

Ein zufälliges Gespräch mit meinem Nachbarn, dass man von Amazon nichts, aber auch gar nichts gratis kriegt, liess mich da nachhaken. Und da stand auch noch, dass im Herbst der nächste Abzug, diesesmal von € 69.- geplant ist.

Also schrieb ich Amazon eine Email mit der Forderung mir das von mir ausgefüllte Formular zuzusenden, in dem ich mich mit dem Primeversand einverstanden erklärte.
Als Antwort bekam ich nur die Option zu kündigen, wenn ich es nicht mehr haben wolle.
Darauf lies ich es aber nicht beruhen und schrieb eine nochmalige Email, mit der Forderung mir dieses Formular zu schicken, oder mir den eingezogenen Betrag zu refundieren, weil ich die Sache sonst meinem Anwalt übergeben muss.

Und siehe da, ich bekam die Antwort, dass dieses Formular leider nicht mehr zur Verfügung stehe, Amazon aber gerne bereit sei mir die € 49.- zurück auf mein Konto zu überweisen, und ausserdem sofort alles zu kündigen.

Man entschuldigte sich sogar für die Unannehmlichkeiten, und man würde sich freuen, wenn ich vielleicht irgendwann doch wieder auf den Primeversand übergehen möchte.

Hmmm…..frage ich mich jetzt!
Wieviele Kunden lassen es wohl darauf beruhen, und kündigen einfach nur?
Vorallem aber wieviele Kunden merken überhaupt nicht, dass ihnen € 69.- einfach abgebucht werden, und glauben, dass Amazon tatsächlich so Kundenfreundlich ist, und die bestellte Ware gratis verschickt?
Was immerhin sehr viele Firmen machen, wenn man ein guter Kunde ist.